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"Auf zum Horst“

DJK Adler Buldern : Union Lüdinghausen So, 04.12.22 | 14:30

DJK Adler Buldern II : Union Lüdinghausen II (U23)  So, 04.12.22 | 12:30

Verstecken brauchen sich beide 08er - Teams nicht , denn mit einem „eisernen“ und disziplinierten Auswärtsauftritt, könnten beide  Mannschaften unserer Schwarz-Roten mit der Maximalausbeute im Gepäck, die Heimreise nach Lünkhusen antreten.

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Union landet Kantersieg

Als erklärter Favorit gekommen, als klarer Sieger abgereist: Der Ausflug zu Aufsteiger Arminia Appelhülsen hat sich für Union Lüdinghausen gelohnt. -msch- | WN

Als erklärter Favorit gekommen, als klarer Sieger abgereist: Der Ausflug zur Arminia aus Appelhülsen hat sich für Union Lüdinghausen gelohnt. Das bezieht sich nicht nur auf die Tatsache, dass die Truppe von Yannick Gieseler einen 7:1 (3:0)-Kantersieg gelandet hat. Sondern auch darauf, dass man nach der jüngsten Niederlage eine starke Reaktion gezeigt hat. Lüdinghausen hat damit seinen dritten Rang in der Kreisliga A 2 Ahaus/Coesfeld gefestigt, der Gastgeber muss nach wie vor um den Klassenerhalt kämpfen.

Für den Trainer war es ein entspannter Nachmittag, weil das Team „von A bis Z einen guten Auftritt“ hingelegt habe. Aber Gieseler wusste auch, „dass wir Appelhülsen zu einem denkbar günstigen Zeitpunkt erwischt haben“. Denn der Gastgeber trat stark ersatzgeschwächt an, was sich an fehlender Abstimmung, zu großen Abständen und zu wenig Kondition für die Arminia negativ bemerkbar machte.

Dennoch: Lüdinghausen hat ganz stark aufgetrumpft. Durch Nils Husken (4.) und Christoph Blesz (16.) war rasch klar, wer hier die Punkte mitnehmen würde. Und als Florian Hüser (27.) den dritten Treffer nachlegte, war das mehr als die Vorentscheidung.

Zwar konnte Appelhülsen durch Fabian Beisenbusch (53./Elfmeter) verkürzen, aber das war es dann auch. Union machte wieder Ernst, was sich in vier weiteren Treffern durch erneut Hüser (57.), Jonathan Krüger (67.), abermals Husken (85.) und einen verwandelten Strafstoß von Leon Menke (87.) ausdrückte.

Westfälische Nachrichten | LH | 28.11.2022

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1:7 – Appelhülsen hat keine Chance

„Wir wussten, dass es ganz schwierig wird“, sagte Arminia-Trainer Marcus Thies. Und der Appelhülsener sollte Recht behalten: Mit 1:7 (0:3) unterlag sein Team auf eigenem Platz gegen Union Lüdinghausen. Union bleibt nach dem elften Dreier im 15. Spiel auf Platz drei, Appelhülsen nach der neunten Niederlage auf Rang zwölf. „Lüdinghausen war einfach ein, zwei Klassen besser als wir und hat seine Chancen eiskalt genutzt.“ Man selbst habe nach vorne nicht viel zustandegebracht: Halbchancen, keine Ecke und keine gefährlichen Freistöße sprechen für sich. „Vielleicht waren wir nicht mutig genug. Die Jungs auf dem Platz haben es aber gut gemacht, ich kann niemandem einen Vorwurf machen.“ Zur Halbzeit stand es bereits 0:3. Fabian Beisenbusch sorgte mit einem Foulelfmeter für das zwischenzeitliche 1:3 (53.), doch schon kurze Zeit später war der alte Abstand wieder hergestellt (57.). In der Folgezeit legten die Unioner noch drei weitere Treffer nach und gewannen hochverdient in Appelhülsen. „Die Höhe ist bitter, aber die Niederlage ist schon okay. Glückwunsch an Lüdinghausen“, zeigte sich Thies als fairer Verlierer.

Westfälische Nachrichten | Nottuln | 27.11.2022

Kantersieg

Union erwischte Blitzstart

Union feierte am Sonntag in Nottuln einen Kantersieg. Arminia Appelhülsen – Union Lüdinghausen 1:7 (0:3) Union erwischte einen Blitzstart ins Spiel. Nils Husken traf in der vierten Minute zur frühen Führung. Christoph Blesz trug sich in der 16. Spielminute in die Torschützenliste ein. Für ruhige Verhältnisse sorgte Florian Hüser, als er das 3:0 für Union besorgte (27.)..........
Vorbericht 25.11.2022
Gegenwärtig rangiert Arminia Appelhülsen auf Platz zwölf, hat also noch die Möglichkeit, in der Tabelle weiter vorzurücken. Die Elf von Marcus Thies schafft es bislang nicht, der eigenen Hintermannschaft die nötige Stabilität zu verleihen, sodass man bereits 40 Gegentore verdauen musste. Vom Glück verfolgt war das Heimteam in den letzten fünf Spielen auch nicht. In diesem Zeitraum findet sich nur ein einziger Sieg.

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Der gesamte Trainerstab bleibt

Yannick Gieseler auch in der Spielzeit 23/24 Chefcoach bei Union

Yannick Gieseler wird auch in der Spielzeit 2023/24 den Chefcoachposten bei Union Lüdinghausen bekleiden. Der sportliche Leiter der „Eisernen“ wünscht sich sogar eine noch längere Liaison. Der gesamte Trainerstab bleibt ebenfalls.  Florian Levenig | Westfälische Nachrichten

Yannick Gieseler bleibt mindestens ein weiteres Jahr Trainer des A-Ligisten Union Lüdinghausen. Und es mag Zufall sein, dass der sportliche Leiter, Daniel Schürmann, mit dieser Neuigkeit nicht etwa während der ellenlangen Erfolgsserie der „Eisernen“ rausgerückt ist, sondern just drei Tage nach der Niederlage im Top-Duell mit der DJK/VfL Billerbeck. Vielleicht ist es sogar pure Absicht. Klar ist Fußball Ergebnissport und nicht selten eine Momentaufnahme. Aber: Die 08-Verantwortlichen haben inzwischen auch die langen Linien im Blick. War die Verweildauer der Union-Trainer in der jüngeren Vergangenheit eher überschaubar, so wünscht sich Schürmann kaum etwas sehnlicher, „als mal einen Coach über mehrere Jahre an uns zu binden. So wie das mit Holger Möllers beim SV Herbern der Fall war.“ In Gieseler haben sie, so ist das zu verstehen, genau den Mann gefunden, der für eine solche Ära in Betracht kommt.

Aufstieg über kurz oder lang das Ziel

Phase eins, die des Kennenlernens, des gegenseitigen Beschnupperns, ist laut Schürmann abgeschlossen. Spätestens 2023/24, in Phase zwei, steht die Rückkehr in die Bezirksliga auf der Agenda. Mit diesem Druck kann der Coach „gut leben. Wenn man sich die Altersstruktur im Kader anschaut, sehe ich da sehr viel Entwicklungspotenzial.“ Selbst gestandene Leute wie Jonathan Krüger, Niklas Hüser oder Nils Husken hätten mit Mitte 20 „die besten Jahre noch vor sich“, pflichtet Schürmann Gieseler bei. Von Top-Talenten wie Jonas Lindner, Paul Brüning, Jean Emmanuel Itoua oder Mirkan Düzgün ganz zu schweigen.

Zumal der sportliche Leiter schwer davon ausgeht, dass das Team – wie schon in diesem Sommer – zusammenbleibt: „Natürlich mussten wir erst Klarheit in der Trainerfrage haben, ehe wir in die Gespräche mit den Spielern gehen. Aber die Signale, die aus der Truppe kommen, sind durchweg positiv.“

Definitiv weitermachen wird der Staff um Athletik-Coach Oliver Ruprecht, Ingo Witschenbach und nicht zuletzt Christoph Blesz. Der spielende Co-Trainer, der seit Monaten als Vorbereiter wie als Vollstrecker glänzt, steht wie kaum ein Zweiter für den sehenswerten Ballbesitzfußball, den Gieseler seiner Elf verordnet hat.

Beide Seiten überzeugt voneinander

Und noch etwas ist neu an der Stadionallee: Früher war es oftmals sehr laut vor und hinter der Bande. Heute „fliegen keine Stühle mehr“, versichert Schürmann. Heißt: Wenn überhaupt einer an der Seitenlinie rumbrüllen darf (was aber eh nicht seinem Naturell entspricht), dann höchstens der Cheftrainer.

Freilich sind nicht nur die Entscheider am Ring der festen Überzeugung, in Gieseler dauerhaft den Richtigen gefunden zu haben. Auch andersrum scheint es zu passen, wie der Trainer betont: „Ich habe ja nun schon ein paar Vereine kennengelernt, auch höherklassige. Und was die Infrastruktur betrifft, aber auch das Team hinter dem Team, die vielen Helfer, da muss sich Union vor keinem dieser Klubs verstecken.“

Westfälische Nachrichten | 16.11.2022

 

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Umgebaute Defensive anfällig – Union verliert

Union Lüdinghausen hat das Topspiel gegen die DJK/VfL Billerbeck mit 1:3 (0:1) verloren. 08-Coach Yannick Gieseler nahm die Niederlage ein Stück weit auf seine Kappe. Von Leon Sicking | WN

Am Sonntag trafen sich zwei Top-Mannschaften der Kreisliga A am Westfalenring in Lüdinghausen. Die DJK/VfL Billerbeck gastierte bei Union. Beide hatten vor dem Spiel lange nicht verloren. Für die Lüdinghauser endete diese Serie jedoch am Wochenende. Sie unterlagen gegen Billerbeck mit 1:3 (0:1).

Union-Trainer Yannick Gieseler hatte ein schweres Spiel erwartet, in das seine Mannschaft aber vorerst gut rein fand. Die Gastgeber erarbeiteten sich früh im Spiel einen Vorteil in Sachen Ballbesitz und Torchancen. Wirklich gefährlich waren die Abschlüsse von Christoph Blesz (11.) und Marius Grewe (13.) aber nicht.

Die Gäste brauchten dagegen nur einen Versuch um die Führung zu erzielen: Lukas Zumbuelte verwandelte nach strammer Flanke von links. Der hatte in der Szene aber auch viel zu viel Platz im Zentrum. Generell ließ die stark umgebaute Hintermannschaft von Union zu oft Schwächen erkennen. Gieseler schob die Schuld aber auf sich selbst: „So eine Systemveränderung ist immer ein Risiko.“ Die Hausherren spielten wegen mehrerer Ausfälle in der Defensive mit Dreier- anstatt der gewohnten Viererkette.

Nach der Führung machte Billerbeck das aber auch verdammt gut. Die Gäste waren hellwach, machten die Räume extrem eng und spielten bei Ballgewinn furios nach vorne. Jan Deitert, nach Vorlage von Zumbuelte, und später noch einmal Zumbuelte, der Mann des Spiels, erhöhten in Halbzeit zwei auf 3:0 aus Sicht der Gäste.

Die Schwarz-Roten wirkten dagegen teilweise konfus, spielten die Bälle viel zu unsauber in gedeckte Räume. In der letzten Aktion des Spiels gelang Nils Weimer immerhin noch der Ehrentreffer aus elf Metern.

Union: Keuthage – Roters (45. Martel), Krüger, Blomenkemper – Camara, Wichmann, Blesz, Itoua, Grewe – Husken (71. Weimer), Düzgün (28. F. Hüser). Tore: 0:1 Zumbuelte (18.), 0:2 Deitert (61.). 0:3 Zumbuelte (69.), 1:3 Weimer (90.+3/FE.).

Westfälische Nachrichten | 13.11.2022

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Topspiel-Alarm am Westfalenring

Union Lüdinghausen vs. DJK/VfL Billerbeck

Union Lüdinghausen bittet zum Spitzentreffen: Der Tabellenzweite hat am Sonntag (13. November), 14.30 Uhr, den aktuell Dritten, die DJK/VfL Billerbeck, zu Besuch. 08-Coach Yannick Gieseler kennt den Gegner ebenso gut wie die eigene Elf.

Wiedersehen am Ring

Für Yannick Gieseler ist es eine in jeder Hinsicht besondere Begegnung. Zum einen empfängt sein Team, der Tabellenzweite Union Lüdinghausen, am Sonntag (13. November), 14.30 Uhr, den aktuell Dritten, die DJK/VfL Billerbeck. Topspiel-Alarm also am Westfalenring. Zum anderen geht es gegen Gieselers ehemalige Schützlinge. Von 2019 bis 2021, noch zu Bezirksligazeiten, trainierte der 38-Jährige die Domstädter. Zwar ging mit Gieseler auch der Erfolg, im Sommer stieg Billerbeck ab. „Die Mannschaft ist aber – wie Union – nach dem Abstieg zusammengeblieben. Bis auf zwei Leute ist die Truppe mit jener identisch, die ich gecoacht habe.“
Respekt vor dem Gegner groß

Gieseler kennt also nicht nur den morgigen Gegner bestens, er hat auch allergrößten Respekt vor der Aufgabe: „Ohne Holtwick auf die Füße zu treten: Für mich ist Billerbeck, neben uns, die beste Mannschaft. Keine andere Elf ist defensiv so gut organisiert, so zweikampfstark, so taktisch diszipliniert.“ Ganze 13 Gegentreffer hat seine Ex-Combo bis dato kassiert – Ligabestwert.

Union dagegen verfügt über die nach Holtwick beste Offensive. Also alles wie immer? Lüdinghausen setzt auf Ballbesitz einerseits und hohes Verteidigen, um dem Gegner die Kugel schnellstmöglich abzujagen? Hat ja auch in Olfen zum Ende hin prima geklappt.

„Möglich“, sagt Gieseler, bleibt aber ansonsten bewusst im Ungefähren. Nicht nur er weiß, was ihn erwartet. Umgekehrt dürften die Besucher ja ebenfalls eine Vorstellung davon haben, was ihr einstiger Trainer im Schilde führt. Auch was die Aufstellung angeht, lässt sich der Coach der Hausherren nicht in die Karten schauen.

Westfälische Nachrichten | 11.11.2022

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Sieg in Olfen

Derbysieg

Union bleibt am Drücker

Union Lüdinghausen hat das prestigeträchtige Nachbarschaftstreffen bei SuS Olfen mit 3:1 (1:1) gewonnen.

Union Lüdinghausen scheint nichts und niemand stoppen zu können. Das 3:1 (1:1) bei SuS Olfen war der vierte Sieg am Stück des seit nunmehr zehn Runden ungeschlagenen Tabellenzweiten. Yannick Gieseler fand den Erfolg im Steverderby zwar „ein bisschen glücklich“, nahm die Punkte aber gern mit auf die kurze Heimreise.

Dabei hatten die Hausherren bereits in Minute fünf vorgelegt: Dustin Brüggemanns Freistoß erreichte am Fünfmeterraum Pablo Tenkhoff Otero, der exakt die Lücke zwischen Union-Schlussmann Max Keuthage sowie 08-Innenverteidiger Miguel Schürmann erspähte und zum 1:0 einschob. Fast im Gegenzug der Ausgleich durch Nils Husken, dessen Kopfball aber in den Armen von SuS-Keeper André Milewzyk landete.

Mitte der ersten Hälfte dann doch das 1:1: Einen von Christoph Blesz scharf nach innen gezogenen Freistoß lenkte Kevin Bluschke wohl noch mit den Haarspitzen ins eigene Tor (22.). Lüdinghausen blieb am Drücker, erneut Blesz verfehlte bei seinem Versuch aus der Halbdistanz den SuS-Kasten um Zentimeter. Auf der anderen Seite wurde es erst kurz vor dem Wechsel wieder brenzlig, doch Keuthage war bei Oteros Chance auf dem Posten.

Nach der Pause drängten die Hausherren weiter – bis Husken zum 1:2 traf, Saisontor Nummer 17 für den nimmersatten 08-Goalgetter. In der Schlussphase dann gar das 1:3, diesmal war Blesz zur Stelle.

„Die Phase zu Beginn der zweiten Hälfte hat mir nicht gefallen, da haben wir uns zu selten befreien können. Zum Ende hin haben wir dann wieder höher gepresst und Olfen zu Fehlern gezwungen“, so Gieseler.

Union: Keuthage – Voll (50. Wichmann), Schürmann, Heck (27. Grewe), Blomenkemper – Roters, Itoua – Camara (68. F. Hüser), Blesz (90. M. Schmidt), Düzgün (85. S. Schmidt) – Husken. Tore: 1:0 Otero (5.), 1:1 Blesz (22.), 1:2 Husken (63.), 1:3 Blesz (88.).

Westfälische Nachrichten | 06.11.2022

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Union sichert sich den nächsten Dreier

Union Lüdinghausen bleibt in der Erfolgsspur.

Gegen die DJK SF Dülmen gab es den nächsten Sieg für die Schwarz-Roten. Von Leon Sicking | WN

Gegen die DJK SF Dülmen gab es am Sonntag den nächsten Sieg für die Schwarz-Roten. Die Gäste wiederum, die zuvor drei Mal ohne Sieg blieben, unterlagen auch am Westfalenring mit 1:5 (0:3).

Dülmen kam dabei sehr gut in die Partie. Voller Elan stürmten die Gäste in den ersten Minuten auf den Lüdinghauser Kasten. Linus Königs Kopfball ging nur knapp neben das Tor (2.). Die Hausherren brauchten jedoch nicht lange, um die Kontrolle in dem Spiel zu übernehmen. Dann brachte Union sehr viel Ruhe in ihr Aufbauspiel und ließ die Kugel flüssig laufen. Überfallartig wurde dann das Tempo verschärft, um gefährliche Situationen zu provozieren.

Eine Ecke konnten die Gäste in der sechsten Minute nicht konsequent klären. Christoph Blesz bekam den Ball vor dem gegnerischen Sechzehner, fackelte nicht lang und traf aus über 20 Metern in den Winkel - ein echter Sonntagsschuss, wie man so schön sagt.

Lange ließen die nächsten Treffer dann auch nicht auf sich warten. Erneut Blesz und Nils Husken erhöhten noch vor der Pause auf 3:0. Im zweiten Durchgang stockte das Mittelfeld der Gastgeber dann etwas. In Halbzeit eins noch sehr kompakt, ließen die Mittelfeldmänner von Union-Trainer Yannick Gieseler jetzt eine Menge zu. Andrej Sa-chabutdinov gelang in diesem Abschnitt der Treffer zum 3:1. „Die Phase war wirklich zäh“, bemängelte Gieseler nach dem Spiel.

Etwa eine halbe Stunde vor Abpfiff fing sich Union dann aber wieder, ließ kaum noch was anbrennen und wurde durch Konter gefährlich. Sascha Schmidt und Miguel Schürmann trafen kurz vor Schluss.

Union: Keuthage – Voll, Schürmann, Heck, Krüger (70. Blomenkemper) – Itoua, Wichmann (70. F. Hüser) – Düzgün (73. Schmidt), Blesz (85. Hellkuhl), Grewe (46. Roters) – Husken. Tore: 1:0/2:0 Blesz (6./18.), 3:0 Husken (22.), 3:1 Sachabutdinov (52.), 4:1 Schmidt (90.), 5:1 Schürmann (90.+5).

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Ein Tag für Union

„Hat Spaß gemacht . . .“, meinte Trainer Gieseler nach dem Sieg von Union Lüdinghausen bei Brukteria Rorup. So ganz ohne Nervenverluste hatte ihn seine Truppe aber nicht davonkommen lassen . . .

Es war das Vier-Tore-Festival von Nils Husken. Es war eine ziemlich wilde, aber auch sehr unterhaltsame A-Liga-Partie. Aber vor allem war es ein schöner und vollkommen verdienter 7:3 (4:2)-Sieg von Union Lüdinghausen beim SV Brukteria Rorup. Für Lüdinghausens Trainer Yannick Gieseler stand am Ende vor allem die Freude darüber ganz oben, „dass meine Mannschaft vieles von dem umgesetzt hat, was wir uns vorgenommen hatten“. Und selbstverständlich genoss er es, dass seine Truppe den zweiten Tabellenplatz festigen konnte: „Hat Spaß gemacht . . .“

Union lag rasch mit 4:1 vorn, weil bis zur 18. Minute Felix Heck, Nils Husken, Jonathan Krüger und Miguel Schürmann die Zeichen auf Auswärtssieg gestellt hatten. Da war es nur ein Schönheitsfehler, dass Rorups Julian Middemann zwischenzeitlich das 1:2 gelungen war. „Aber mit dem klaren 4:1 im Rücken begannen wir, die Partie zu verwalten. Und das hat mir gar nicht gefallen.“ Für Gieseler ein zusätzliches Ärgernis, dass die Gastgeber durch Lukas Wortmann mit dem Pausenpfiff noch auf 2:4 verkürzen konnten.

Das alles sollte sich im zweiten Abschnitt ändern. Denn nach dem Wechsel folgten drei weitere Tore von Husken, dem die Hausherren lediglich die Ergebniskosmetik durch Kris Heeringa entgegensetzen konnten. Gieseler war froh, dass sein Team nun wieder Fußball spielte und sich nicht auf das Halten des Ergebnisses beschränkte. „Es hätten sogar noch mehr Tore fallen können. Aber so war das schon okay.“

Westfälische Nachrichten | 23.10.2022

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Ihr erinnert euch ?

Eindrücke aus Seppenrade

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Fotostrecke - Eindrücke Seppenrade 2022
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Klarer Derbysieg in Seppenrade

Union Lüdinghausen feiert Bergfest

Union Lüdinghausen hat das Ortsderby bei Fortuna Seppenrade mit 4:1 (3:1) gewonnen. Entscheidend waren die Minuten unmittelbar vor der Pause. Ein Nullachter traf doppelt. Von Florian Levenig | WN

Das Ergebnis – 1:4 (1:3) aus Sicht des SV Fortuna Seppenrade – war deutlich. Auch gibt es darüber, dass der Erfolg des SC Union Lüdinghausen verdient war, keine zwei Meinungen. Trotzdem waren es letztlich nur zwei von 90 Derbyminuten, in denen die Schwarz-Gelben komplett orientierungslos agierten – und der Erzrivale lässig auf die Siegspur wechselte.

„Diese Phase, kurz vor der Pause, hat uns sportlich das Genick gebrochen“, fand auch Fortuna-Coach Artur Nazarenus. Die 45. Minute lief bereits, als die Seppenrader nach eigenem Einwurf den Ball vertändelten. Wie die Lüdinghauser danach umschalteten, war allerdings unbedingt sehenswert. Über Christoph Blesz und Nils Husken gelangte der Ball zum just eingewechselten Mathis Wichmann, der gekonnt zum 1:2 abschloss. Und nur wenige Augenblicke später war Vorbereiter Husken selbst zur Stelle – Saisontor Nummer elf für den 08-Knipser. Auch der extrem präsente Blesz hatte zu dem Zeitpunkt bereits genetzt, nach schöner Co-Produktion von Fode Camara und Husken (31.).
Seppenrade bis zum 1:2 auf Augenhöhe

Zumindest bis dahin war es das erhoffte Duell auf Augenhöhe – in dem die Fortuna sogar vorgelegt hatte, Nico Holtermanns Eckstoß verwertete Lukas Gudorf per Kopf am zweiten Pfosten (23.). „Zu dem Zeitpunkt hatten die Seppenrader etwas mehr vom Spiel und waren griffiger“, räumte Union-Trainer Yannick Gieseler ein. Vor allem über die linke Angriffsseite probierten es die Hausherren immer wieder.

Die dickeren Chancen hatten freilich da schon die Schwarz-Roten. Camara traf nach Marius Grewes scharfer Hereingabe die Latte und scheiterte kurz vor dem 1:2 aus zwei Metern an Fortuna-Goalie Jan Hegemann sowie den eigenen Nerven.

Es war ein rassiges Nachbarschaftstreffen vor gut 500 Zuschauern, intensiv von beiden Teams geführt, aber nie unfair – weshalb es statt der roten auch die gelbe Karte für Julian Tüns nach dessen Foul an Kai Blomenkemper getan hätte. In Überzahl trafen die Nullachter ein weiteres Mal: Mirkan Düzgün bediente Doppelpacker Wichmann – das 1:4.

Fortuna: Hegemann – Majewski, Tüns, Wischnewski, Merg – Blechinger, Heimann (88. Prumann), Gudorf (67. T. Holtermann), N. Holtermann – J. Harder (80. Haverkamp), Weinland (75. Thiering). Union: Keuthage – Ruprecht (46. Voll), Heck, Krüger, Blomenkemper – Itoua, Roters – Camara (65. Düzgün), Blesz (86. M. Schmidt), Grewe (33. Wichmann) – Husken (83. S. Schmidt). Tore: 1:0 Gudorf (23.), 1:1 Blesz (31.), 1:2 Wichmann (45.), 1:3 Husken (45.+2), 1:4 Wichmann (71.). Rot: Tüns (69./Fortuna).

 

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Union kommt stark zurück

Keinen Sieger fand die Partie zwischen Vizemeister Turo Darfeld und Union Lüdinghausen. Es hätte aber einen geben müssen, findet 08-Coach Yannick Gieseler.

Die Besonderheit dieses Spiels fand bereits vor dem Anpfiff statt. Denn da musste Lüdinghausens Trainer Yannick Gieseler exakt elf Ausfälle registrieren, so dass er mit nur einem spielfähigen Auswechselmann die Reise zu Turo Darfeld antreten musste. „Ich denke mal, dass aus unserer Kreisliga unter diesen Voraussetzungen nicht viele Teams aus Darfeld was mitgebracht hätten.“ Dennoch sprach er später von einer vertanen Chance, trennte man sich letztlich doch mit einem 2:2-Unentschieden.

Zur Halbzeit sah es bitter aus für Union. Denn da lag Gastgeber Darfeld durch Treffer von Steffen Lausemann (3. Minute) und Florian Feitscher (33.) mit 2:0 in Führung. Für diese Tore benötigten die Gastgeber ihre einzigen beiden Chancen, denn Lüdinghausen hatte auch vor der Pause in jeder Hinsicht mehr vom Spiel.

Nach dem Wechsel machte sich das auch in Toren bemerkbar, kamen die Nullachter doch durch die Tore von Christoph Blesz (53.) und Felix Heck (78.) zum verdienten Ausgleich. „Aber es war einfach noch mehr drin. Wir waren deutlichst überlegen.“ Am Ende rätselten beide Trainer, warum der Gast nicht alle drei Punkte mitgenommen hat. Eine Antwort haben sie nicht gefunden.

Westfälische Nachrichten | 09.10.2022

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Union Lüdinghausen siegt und klettert

Union Lüdinghausen bleibt in der Spur. Dank des 2:0 (0:0)-Heimsieges am Donnerstagabend über Borussia Darup – für die Schwarz-Roten war es der fünfte Pflichtspielerfolg am Stück – schob sich die Elf von Yannick Gieseler in der Tabelle zumindest bis Sonntag an Lokalrivale Fortuna Seppenrade vorbei und ist neuer Dritter.

Es war genau die knifflige Aufgabe, die der Union-Coach erwartet hatte. Zwar hielten die Hausherren von Beginn an das Heft des Handelns in der Hand. Richtig zwingend wurde es vor dem Tor der Daruper zunächst aber nur selten. Zwei Mal brandgefährlich dagegen der Vorletzte: Erst verpasste der auffällige Janis Nikolaev nach einem Missverständnis zwischen 08-Spielführer Jonathan Krüger und Schnapper Max Keuthage das 0:1, dann verzog Max Determann äußerst knapp.

Mit der ersten richtig sehenswerten Kombination der Hausherren dann gleich die Führung: Über Mathis Wichmann und Krüger gelangte der Ball zu Nils Husken, der aus knapp zehn Metern einschob (56.). Der Union-Goalgetter sorgte auch für die Entscheidung in Minute 82. Allerdings fiel Huskens zehnter Saisontreffer laut Gieseler „eher in die Kategorie ,Kacktor des Monats‘. Erst stochert Nils Weimer die Kugel, dann stochert Nils Husken die Kugel – und irgendwie landet sie dann hinter der Torlinie.“

Egal, zählt genauso wie der erste Treffer. Was Gieseler ebenso freute: „Wir haben wieder kein Tor kassiert. Das war letztlich die Basis für den Erfolg.“

Westfälische Nachrichten | 30.09.2022

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Union gewinnt auch in Hausdülmen

Union hat das Auswärtsspiel bei GW Hausdülmen mit 3:1 (1:0) gewonnen. Weil die Nullachter zuvor zu wenig aus ihrem Übergewicht gemacht hatten, wurde es in den Schlussminuten noch mal trubelig.  weiter

-flo- | WN

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Union Lüdinghausen siegt beim Ex

Hochzufrieden war Trainer Yannick Gieseler nach dem 2:0 (2:0) von A-Ligist Union Lüdinghausen bei GW Nottuln 2 – nicht nur wegen des Sieges an sich: „Wir haben das erste Mal zu Null gespielt, seit ich Trainer von Union bin.“

Dabei hatten die Schwarz-Roten es unnötig spannend gemacht. Nachdem Nils Husken in der 56. Minute, beim Stand von 2:0 für die Gäste, gefoult worden war, legte sich Husken selbst, in den vergangenen Wochen ein so zuverlässiger Knipser, den Ball zurecht – und schoss GWN-Keeper Jannik Fleige an.

Gieseler: „Nachdem Christoph Blesz letzte Wochen seinen Elfmeter verschossen hatte, habe ich diesmal gar nicht hingesehen . . . Hätte Nils getroffen, wäre der Deckel drauf gewesen.“

Was er dann letztlich doch war, denn wirklich gefährlich konnten die von Ex-Union-Trainer Mahmoud Abdul-Latif gecoachten Gastgeber den Schwarz-Roten in dieser Partie „mit hoher Aggressivität und vielen Zweikämpfen“ (Gieseler) nicht mehr werden.

Für die zwei Tore hatte übrigens Blesz gesorgt, der Elfmeter-Pechvogel des vorangegangenen Spiels bei der TSG Dülmen 2. Zunächst zog er nach einer eigentlich geklärten Ecke ab, sein leicht abgefälschter Schuss ging ins lange Eck (18.). Später traf er aus dem Rückraum (43.).

Christian Besse | Westfälische Nachrichten

GW Nottuln 2 vorne zu harmlos – 0:2

Nach der 0:2 (0:2)-Heimniederlage von GW Nottuln 2 gegen Bezirksliga-Absteiger Union Lüdinghausen, stellte sich Nottulns Trainer Mahmoud Abdul-Latif vor seine Mannschaft. 

„Diese Niederlage nehme ich auf meine Kappe, weil es mir noch nicht gelungen ist, im Training einen neuen Stürmer hervorzubringen.“ Wie berichtet, fielen Dennis Paul und Timon Sprenger auch am Sonntag wieder aus. Statt einer von ihnen musste daher Lennart van Deenen, eigentlich ein klassischer Außenbahnspieler, in die vorderste Linie.

Dem Akteur der Ersten gelang es aber auch nicht, den Ball im gegnerischen Tor unterzubringen – wobei van Deenen praktisch mit dem Schlusspfiff noch einmal auf das gegnerische Tor köpfte, wo der Ball aber noch auf der Torlinie geklärt werden konnte. „Insgesamt geht der Sieg unserer Gäste völlig in Ordnung. Sie haben über ihre schnellen Außenbahnspieler viel Druck erzeugt und sehr geradlinig nach vorne gespielt“, zeigte sich Nottulns Übungsleiter als fairer Verlierer.

Nach 18 Minuten brachte Christoph Blesz Lüdinghausen im Anschluss an einen Eckball mit 1:0 in Führung. Zuvor hatten es die Nottulner nicht geschafft, den Ball aus der Gefahrenzone zu befördern. Zwei Minuten vor dem Seitenwechsel war es wieder der Lüdinghauser Kapitän, der nach einem Konter auf 2:0 stellte.

In der zweiten Halbzeit hätte Nils Husken nach 76 Minuten sogar noch auf 3:0 erhöhen können, doch GWN-Torhüter Jannik Fleige wehrte den Strafstoß glänzend ab.

Johannes Oetz | Westfälische Nachrichten

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Das Letzte, was du siehst...

... ist dieses Gesicht, bevor der Ball hinter dir im Netz einschlägt

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Nils Husken knipst und knipst und knipst

Interview mit WN-Redakteur Florian Levenig

08-Schütze vom Dienst war Nils Husken auch in früheren Spielzeiten schon. Nur in der Abstiegssaison, da kam der Knipser des SC Union Lüdinghausen auf ganze zwei Buden. Umso besser klappt es aktuell mit dem Toreschießen. Die Gründe dafür hat der 26-Jährige WN-Redakteur Florian Levenig vor dem Auswärtsspiel am Sonntag (16. September), 17 Uhr, bei GW Nottuln 2 verraten.

Drei Tore in Lette, drei in Dülmen: Was kostet so was eigentlich?

Husken: Keine Ahnung. Bisher musste ich der Mannschaft zum Glück noch keinen austun (lacht).

Acht Mal schon haben Sie in dieser Saison genetzt. Woher kommt der plötzliche Torhunger?

Husken: Gute Frage. Jobbedingt war ich 2021/22 nicht bei jedem Training. Das rächt sich dann an den Wochenenden, gerade in der Bezirksliga. Eine Klasse tiefer hat man zudem mehr Platz und auch mehr Zeit. Vor allem aber bist du als Stürmer darauf angewiesen, dass dich deine Nebenleute mit Bällen füttern – und das klappt nach unseren anfänglichen Problemen aktuell richtig gut.

Wie viele Knicker dürfen es morgen in Nottuln sein?

Husken: Völlig egal. Hauptsache, wir nehmen die drei Punkte mit. Dann dürfen gern auch die anderen treffen.

Es ist das Wiedersehen mit Ihrem Ex-Coach Mahmoud Abdul-Latif, mit dem Sie schon 2016 in die Bezirksliga aufgestiegen sind. Dem wollen Sie doch bestimmt einen einschenken, nicht?

Husken: Tatsächlich verstehe ich mich mit Mahmoud super, anders als mit dem einen oder anderen seiner Vorgänger. Auch trifft ihn die geringste Schuld am Union-Abstieg im Frühjahr. Trotzdem: Am Sonntag ruht die Freundschaft für 90 Minuten (lacht).
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Westfälische Nachrichten | 16.09.2022

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Union Lüdinghausen siegt wieder deutlich

Den zweiten Sieg in Folge feierte A-Ligist Union Lüdinghausen mit dem 4:1 (2:0) bei der TSG Dülmen 2.

Und wieder traf Nils Husken drei Mal, wie schon vergangene Woche beim 5:1 in Lette.

„Er knipst im Moment ganz gut“, kommentierte Union-Trainer Yannick Gieseler trocken.

Dabei hätte dessen Elf schon in der ersten Minute mit 0:1 zurückliegen können. „Wie immer es der Dülmener fertiggebracht hat, den Ball nicht über die Linie zu bringen . . .“, sollte Gieseler auch nach dem Schlusspfiff noch rätseln.

Umso treffsicherer waren die Schwarz-Roten. weiter

Westfälische Nachrichten | 12.09.2022

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TSG Dülmen II – Union Lüdinghausen 1:4 (0:2)

Ein Doppelpack brachte Union in eine komfortable Position: Nils Husken war gleich zweimal zur Stelle (15./19.).
Christoph Blesz verwandelte in der 47. Minute einen Elfmeter und baute den Vorsprung auf 3:0 aus. Der bisherige Spielverlauf lief nach dem Geschmack von Coach Yannick Gieseler. Kevin Engbers versenkte den Ball in der 71. Minute im Netz der "Eisernen"., aber in der Nachspielzeit besserte Husken seine Torbilanz nochmals auf, als er in der 92. Minute seinen dritten Tagestreffer für Schwarz-Rot erzielte.

Ein starker Auftritt ermöglichte den Gästen am Sonntag einen ungefährdeten Erfolg gegen Dülmen.

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Union siegt, drei Husken-Tore

Union Lüdinghausen hat das Auswärtsspiel bei Vorwärts Lette mit 5:1 (5:1) gewonnen. Christoph Blesz, spielender Co-Trainer der Schwarz-Roten, sprach hinterher von einem „ziemlich souveränen Auftritt – genau so einen haben wir gebraucht nach den schwierigen ersten Wochen“. Einziger dicker Wermutstropfen: Mirkan Düzgün, just wiedererstarkter Flügelflitzer, musste nach einer Viertelstunde ins Krankenhaus. Ein Coesfelder hatte den 08-Youngster im Sechzehner umgewemst. Düzgün fiel auf die Schulter und konnte nicht mehr weitermachen. „Wir hoffen, dass es nicht so arg schlimm ist und er schnell wieder auf die Beine kommt,“ so sein Trainer.

Bis zur Auswechslung zählte der Rechtsaußen zu den auffälligsten Lüdinghausern, der nicht nur den Elfer zum 1:3, den Blesz sicher verwandelte (16.), rausgeholt, sondern auch Nils Husken das 0:1 (6.) aufgelegt hatte. Huskens zweites Tor (13.) – dazwischen hatte Lette nach einer Ecke ausgeglichen (10.) – bereitete Lucas Roters vor.

Und Lüdinghausen blieb am Drücker: Fode Camara, für Düzgün gekommen, schloss einen Konter der Gäste zum 4:1 ab (28.). Acht Minuten vor dem Wechsel spielte Blesz Husken per Freistoß flach an. Der Union-Goalgetter drehte sich um seinen Gegenspieler und schlenzte das Leder ins lange Eck. „Sehr sehenswert“, lobte der 08-Assistenzcoach den Dreifachtorschützen. Auch nach dem Wechsel blieben die Besucher spielbestimmend, verpassten es aber, das Ergebnis noch deutlicher zu gestalten.

Westfälische Nachrichten | 04.09.2022

 

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Max Keuthage hält sie alle

Die Angst des Schützen beim Elfmeter ...

Tolle Entwicklung

Es scheint da heute ein ganz anderer Max Keuthage das Union-Tor zu hüten als jener, der vor einem Jahr in der Vorbereitung und zu Saisonbeginn einige Male danebengriff.

„Max hat sich klasse entwickelt. Er ist selbstbewusster geworden, strahlt inzwischen die nötige Ruhe aus und ist ein echter Rückhalt geworden“, lobt Lüdinghausens sportlicher Leiter Daniel Schürmann den jungen Schnapper. ...weiter

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Union mit Pech und SWH gnadenlos effizient

SW Holtwick – Union Lüdinghausen 5:2 (4:1)

Schon nach 20 Sekunden, nach einem langen Ball der Holtwicker und einem von den Gästen verlorenen Kopfballduell musste Keeper Max-Anton Kussberg das Leder das erste Mal aus dem Netz holen. Union spielte nicht schlecht, doch SWH war gnadenlos effizient. Nach den Gegentoren zwei (11.) und drei (30.) erzielte Nils Husken nach Vorarbeit von Marius Grewe und Niklas Hüser den Anschlusstreffern (35.), dem aber leider das 1:4 (39.) folgte.

„Die Standardsituationen haben uns das Genick gebrochen“, meinte Christoph Blesz, unser spielender Co-Trainer , nach der 2:5 (1:4)-Niederlage bei SW Holtwick. Gleich drei von fünf Treffern erzielten die Schwarz-Weißen nach ruhenden Bällen.

Dennoch ließen die Schwarz-Roten nicht die Köpfe hängen: „Wir hatten alle das Gefühl: ,Da geht noch was‘“, gab Blesz später die Stimmung in der Kabine wieder. Immerhin waren die Unioner auch bisher nicht chancenlos gewesen. So fehlten etwa Husken und Hüser nur ein klein wenig Fortunè.......

Nur fünf Minuten nach der Pause trafen die Holtwicker ein fünftes Mal. Union spielte trotzdem weiter nach vorne. Fode Camara erzielte in der 63. Minute das 2:5. Mirkan Düzgün und Hüser hätten weitere Union-Tore erzielen können, aber  auch hier . Pech im Abschluss.

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Erster Sieg trotz stotternder Offensive

Union Lüdinghausen hat sein Heimspiel gegen die SG DJK Rödder mit 2:1 (1:0) gewonnen. Die Schwarz-Roten kontrollierten das Geschehen durchgängig, hatten aber auch ein Problem... Von Leon Sicking | WN

Die Niederlage zum Start in die neue Kreisligasaison wollte Union Lüdinghausen am zweiten Spieltag gegen die SG DJK Rödder wieder gutmachen.

Drei Punkte sollten am heimischen Westfalenring bleiben. Mit dem 2:1 (1:0)-Erfolg – der sich knapper liest, als er war – gelang den Schwarz-Roten der erste Sieg in der Kreisliga.Union hielt von Beginn an das Heft des Handelns in den eigenen Händen. Aus der Defensive bauten die Hausherren das Spiel behutsam auf, versuchten es vorrangig durch die Mitte, um dann das Tempo zu verschärfen und zu Torgelegenheiten zu kommen.
 

Frühe Führung

Früh im Spiel schnappte sich Niklas Hüser den Ball vom gegnerischen Aufbauspieler, lief den kurzen Weg zur Grundlinie und legte die Kugel in die Mitte auf Nils Husken, der nur noch zum 1:0 einschieben musste.

Auch in der zweiten Halbzeit dirigierten die Gastgeber das Geschehen. Rödder legte aber auch keinen Wert auf Ballbesitz, versuchte es über schnelle, planlos wirkende und alles in allem ungefährliche Angriffe. Union hatte allerdings auch Probleme. Wenn es Richtung Tor ging, wurde es oft zu ungenau oder verspielt. „Da fehlt uns noch die letzte Konsequenz, da müssen wir dran arbeiten“, sagte 08-Spielertrainer Christoph Blesz nach der Partie.

Bei dem zweiten Treffer für Union sah man, wie einfach es gehen kann: Mit einem Doppelpass überspielten die Hausherren die Defensivkette, dann der klare Pass ins Zentrum, wo Nils Weimer sich gegen den Verteidiger behauptete und direkt abschloss. Der schmeichelhafte Anschlusstreffer der Gäste nach einer Ecke war gleichzeitig die letzte Aktion.

Union: Keuthage – Ruprecht (77. M. Schmidt), Schürmann, Heck, Roters (90. Martel) – Wichmann, Blesz (62. Weimer) – Grewe (73. Voll), Hüser, Düzgün – Husken. Tore: 1:0 Husken (9.), 2:0 Weimer (70.), 2:1 Reining (90.+5).

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Fußballer ehren ihre Trainerlegenden

„Apo“ und „Ali“ ausgezeichnet

Sagenhafte 50 Jahre als Coach der Schwarz-Roten tätig . „Apo“ und „Ali“ ausgezeichnet

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Last-Minute-K.o. am Ring – Union Lüdinghausen verliert

Eine kalte Dusche: Bei Temperaturen knapp unterm Siedepunkt ja eigentlich was Herrliches. Nur halt nicht im übertragenen Sinne, wenn man sie wie Union Lüdinghausen in vorletzter Minute in Form eines Gegentores kassiert. So unterlagen die Schwarz-Roten Adler Buldern in Spiel eins nach dem Bezirksligaabstieg mit 0:1 (0:0). ...weiter

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Paul Brüning zurück

☮ Für seine 19 Jahre ist Paul Brüning ganz schön rumgekommen. Spielvereinigung Erkenschwick, VfB Waltrop, SuS Olfen, SV Herbern: Der junge Mann hat dort jeweils überkreislich gekickt. Zuletzt, bei den Blau-Gelben, war er sogar Kapitän der Bezirksliga-U 19. Bei seinem Heimatverein Union Lüdinghausen spielte er geschlagene sechs Jahre, von den Minis bis zur E-Jugend. Und genau dorthin ist Brüning jetzt, ziemlich kurzfristig, zurückgekehrt. mehr

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Union verpasst Remis

☮ Union musste sich in einem freundschaftlichen Vergleich Bezirksligist SF Merfeld in letzter Minute mit 1:2 (0:1) geschlagen geben. Robin Wihan hatte mit dem Pausenpfiff für die Gäste getroffen, der eingewechselte Nils Husken eine knappe Viertelstunde vor dem Ende den Ausgleich für den hiesigen Kreisligisten besorgt. Sekunden vor dem Ende der Partie gelang Sportfreund Jan Philip Tüns das 1:2.

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Ruhe reinbekommen

Union Lüdinghausen legt mit neuen Trainern los

Sonntag, 12 Uhr, Westfalenring: Es nieselt. Das ist deshalb erwähnenswert, weil einem in den vergangenen Jahren beim Trainingsauftakt der Fußballer des SC Union Lüdinghausen die Sonne nur so auf den Pelz brannte. Aber erstens ist diesmal eh alles anders, nach sechs Spielzeiten in der Bezirksliga ging’s Anfang Juni eine Etage runter, in die A-Liga. Und zweitens ist es ja womöglich ein gutes Omen: Herrliches Wetter zu Beginn der Vorbereitung, dunkle Wolken, je näher die Entscheidungen rücken – wieso nicht mal andersrum?

Der Stimmung tut der Regen jedenfalls keinen Abbruch. Es wird geflachst beim traditionellen Fototermin. Der Frust nach dem Abstieg: längst verdaut. Wie enttäuscht Yannick Gieseler gewesen sei, dass er nun doch keinen Achtligisten übernimmt? „Null“, versichert der neue Coach glaubhaft, „ich wusste doch schon im Januar, dass genau das passieren kann“.

Durchschnaufen vor dem Re-Start

Gieselers Mission am Ring? „Erstmal Ruhe reinbekommen.“ Die vielen Wechsel auf der Trainerbank, um die Dinge noch zum Guten zu wenden, dann doch das bittere Ende: Mit dem Trubel soll es das bitte fürs Erste gewesen sein. Durchschnaufen vor dem Neubeginn. Und auch auf dem Rasen wünscht sich der Cheftrainer etwas mehr Abgeklärtheit. „Die Ruhe am Ball“, „klare Aktionen“ auch und gerade unter Druck: Die habe in der Rückrunde, in der Gieseler mehrfach Zaungast war, bisweilen gefehlt.

Zu Beginn der Testphase wolle er die Defensive stabilisieren, „hat wahrscheinlich mit meiner eigenen Vergangenheit als Abwehrspieler zu tun“. Wobei Gieseler der Meinung ist, „dass Union zuletzt den einen oder anderen unnötigen Treffer bekommen hat“, im Abwehrzentrum mit Leuten wie Patrick Voll, Miguel Schürmann oder Felix Heck „aber eigentlich ganz gut aufgestellt ist“.

Eine weitere Baustelle: der strukturierte Aufbau. „Teams wie Rödder oder Hausdülmen werden uns, bei allem Respekt, sicher nicht den Gefallen tun, hoch zu pressen“, glaubt Gieseler. Um so nach Fehlern die bekannt flinken Außenstürmer der Nullachter auf die Rampe zu setzen. Das sei aber gar kein Problem, „da ich ohnehin ein Verfechter des Ballbesitzfußballs bin“. Spielerische Lösungen finden – auch das steht in den kommenden Wochen verstärkt auf dem Programm.

Anspruch: Vorn mitmischen

Um dann die Gegner ab Mitte August spielerisch auseinanderzunehmen und gleich wieder Kurs Richtung Bezirksliga zu nehmen? „Offiziell nicht“, betont der Coach, was ein bisschen Interpretationsspielraum lässt. Aber vorn mitzumischen, das sei schon der Anspruch der Schwarz-Roten. Den einen Titelanwärter gebe es so oder so nicht: „In Billerbeck, meinem Ex-Klub, ist der umgehende Wiederaufstieg meines Wissens nicht das vorrangige Ziel – obwohl das Team zusammengeblieben ist.“

Olfen, der dritte Absteiger, setzt nach dem Massenexodus im Frühjahr wieder verstärkt auf junges, eigenes Personal. Eine Philosophie, die auch die „Eisernen“ (bei denen es praktisch gar keine Veränderungen gibt) seit geraumer Zeit verfolgen. Aus der eigenen Jugend stößt Mittelfeldmann Elias Rohlmann zum Kader der Ersten, zwei Noch-A-Jugendliche, Keeper Max Kusberg und Innenverteidiger Jonas Lindner, werden hochgeschrieben.

Die vielleicht interessanteste Personalie: Christoph Blesz, bereits in der vergangenen Saison so was wie der verlängerte Arm der Verantwortlichen auf dem Rasen, fungiert fortan als spielender Co-Trainer. Gieseler „kenne und schätze ihn seit vielen Jahren – nicht nur als Fußballer, da ist Christoph eh über jeden Zweifel erhaben. Und mit Anfang 30 hat er jetzt das passende Alter erreicht, um diesen zusätzlichen Part zu übernehmen.“

Florian Levenig | Westfälische Nachrichten | 10.07.2022

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