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Newsmeldung

Kyselov wird Vize Westfalenmeister

|   Leichtathletik

Matvii Kyselov war aus Sicht des SC Union 08 Lüdinghausen der herausragende Leichtathlet bei den Westfälischen Jugendmeisterschaften in Lage und Recklinghausen. Der junge Ukrainer, der seit knapp zwei Monaten bei Union 08 trainiert und sofort das Startrecht erhalten hatte, stellte eindrucksvoll sein großes Talent unter Beweis.

In Lage trat er über die 100 Meter der M 15 an und verbesserte nach 12,01 sek im Vorlauf, auch im Endlauf den alten Vereinsrekord  von 12,11 sek um zwei Zehntelsekunden auf 11,91 sek. Hiermit kam er auf einen sehr guten vierten Platz. Im Weitsprung lief es dann weniger gut, hatte er in seinem ersten Wettkampf, in der Ukraine trainierte er kaum Weitsprung, noch gute 5,55 m erzielt, gelang ihm bei wechselnden Winden nur ein Sprung auf genau 5 Meter, womit er das Finale der besten Acht verpasste.

Den Paukenschlag gab es dann aber in Recklinghausen, angereist mit einer Bestzeit von 11,91 sek, steigerte sich Unions Neuzugang im Vorlauf auf starke 11,61 sek. Im Finale machte Kyselov noch einmal einen Quantensprung. Er musste dabei gegen den haushohen Favoriten Ben Duwenbeck von der LG Olympia Dortmund antreten, der im Vorlauf auf 11,28 sek gekommen war. Im Finale legte Kyselov dann einen glänzenden Start hin und lag bis zur fünften Hürde vorne, bevor es dann zu einem Kopf-an-Kopf-Rennen mit Duwenbeck kam. Am Ende kamen beide Athleten mit herausragenden 11,20 sek zeitgleich im Ziel an und nun musste das Photofinish ausgewertet werden. Kyselov zog dabei den Kürzeren und wurde auf Rang zwei gesetzt. Dennoch ein voller Erfolg für den starken Ukrainer,  der in seinem Heimatland zu den Topläufern in dieser Disziplin zählt.  Der frischgebackene Vizewestfalenmeister unterbot zudem im Finale den seit 1995 von Andreas Hohelüchter gehaltenen Vereinsrekord um zwei Zehntelsekunden. In Deutschland rangiert Kyselov damit auf Rang 10 und hätte er die deutsche Staatsbürgerschaft, so wäre er bei den nationalen Titelkämpfen der U 16 klar qualifiziert gewesen.

Pauline-Maxine Sommer durfte ebenfalls mit ihrem Auftritt zufrieden sein, auch wenn sie sich insgeheim den Sprung aufs Treppchen erhofft hatte. Am Ende sollte es im Hochsprung der Altersklasse W 15 zum undankbaren vierten Platz reichen. Bis einschließlich 1,53m wurden alle Höhen sicher im ersten Versuch genommen. Doch bei 1,56 m sollte an diesem Tag Endstation sein, Dreimal scheiterte die Unionistin nur knapp an dieser Höhe, die Bronze bedeutet hätte. In Lage war Sommer zudem über die 100 Meter angetreten, hier kam sie zwar nicht über den Vorlauf hinaus, aber sie lief mit 13,76 sek eine neue Bestzeit.

In den Endkampf der besten Acht schafften es zudem Ida Meier (W 14) und Johanna Rudolph (W 15) im Diskuswurf. Ida Meier kam auf ordentliche 18,31 m, Johanna Rudolph auf 20,63 m. Beide kamen am Ende auf Rang acht. Im Kugelstoßen verpassten die Unionistinnen jeweils das Finale, blieben sie doch hier etwas unter ihren gewohnten Saisonleistungen. Auch im Speerwurf war das Finale für Rudolph zum Greifen nah, doch am Ende landete sie mit 21,94 m auf Platz neun.

Ebenfalls knapp am Finale vorbei flog Lotte Groß-Hartmann (U 18), die sich im Weitsprung mit 4,80m zufriedengeben musste. Gemeinsam mit Frida Burhöi erreichte sie zudem  das B-Finale über 200 Meter. Groß-Hartmann, die 28,85 sek lief, und Burhöi, die auf 29,22 sek kam, verzichteten aber aufgrund der starken Hitze wie so viele andere auf einen Finallauf.

Erste Wettkampferfahrungen auf Landesebene konnten auch Shirley-Ann Keller (W 15), Marie Wewel und Greta Buhöi (beide W 14) machen. Keller lief über 100 Meter gute 13,83 sek, Wewel warf mit 16,49 m im Diskuswurf neue persönliche Bestleistung und Greta Burhöi sprang 1,40 m hoch und musste erst bei der Einstellung der persönlichen Bestleistung von 1,45 m die Segel streichen, sodass auch sie mit ihrer Leistung zufrieden sein konnte.

 

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