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Newsmeldung

Bergkeller stürmt in die westfälische Spitze

|   Leichtathletik

Einen hervorragenden Einstand in die Hallensaison lieferten Unions Leichtathletinnen und Leichtathleten bei ihrem ersten Hallensportfest in dieser Wintersaison. In Düsseldorf gingen gleich mehrere Aktive an den Start, wobei insbesondere Greta Bergkeller auf sich aufmerksam machen konnte.

Mit einer phänomenalen Leistungssteigerung über 60 Meter konnte die junge Unionistin in der Altersklasse W 13 eindrucksvoll ihr Talent unter Beweis stellen. Gleich um vier Zehntelsekunden verbesserte sich Bergkeller, was über diese kurze Distanz einem Quantensprung gleicht. 8,28 sek leuchteten am Ende auf der Zeitmessung auf, was an diesem Tag den Sieg in dieser Altersklasse bedeutete. Schon jetzt dürfte ein Platz unter den TopTen in Westfalen sicher sein. Der nächste Paukenschlag sollte dann kurze Zeit später folgen. Angereist mit einer Zeit von 10,40 sek über 60 m Hürden der U 14, ging sie nun erstmals an den Start bei der Alterstklasse U 16, um die neuen Abstände zwischen den Hürden im Wettkampf zu testen. Aufgrund ihrer hohen Grundschnelligkeit war es am Ende nicht erstaunlich, dass ihr die größeren Abstände zwischen den Hürden entgegenkamen und sie mit 9,93 sek erstmals die 10-Sekunden-Marke unterbieten konnte. Bei den älteren Mädchen der Altersklasse W 14 kam sie immerhin schon auf den 10. Rang und das, obwohl hier technisch noch einiges herauszuholen ist. Nur zwei Mädchen ihres eigenen Jahrgangs lagen hier vor ihr, wobei sie beide im Flachsprint noch schlagen konnte, was durchaus auf noch bessere Zeiten im Hürdensprint hoffen lässt. Um dies zu erreichen, wurde sofort Kontakt mit den Stützpunkttrainern in Münster aufgenommen und Greta Bergkeller wurde umgehend in den Stützpunkt aufgenommen, wo sie gemeinsam mit der Vereinskollegin Helena Mußhoff, die ebenfalls ab sofort am Stützpunkt Münster einmal wöchentlich trainieren wird, sowie weiteren Talenten aus dem Münsterland besonders an ihrer Hürdentechnik feilen wird.

Ebenfalls zwei neue Bestleistungen gelang Sophie Prott, die über 60 Meter auf 9,07 sek und über 60 m Hürden der W 14 auf 10,98 sek kam, hier aber noch mit Rhythmusproblemen zu kämpfen hatte. Auch bei ihr dürfte noch eine deutliche Steigerung im Hürdensprint zu erwarten sein.

In der weiblichen Jugend U20 wusste Shirley-Ann Keller zu überzeugen, die über 60 Meter gute 8,32 sek sich um drei Zehntelsekunden verbesserte und am Ende Fünfte wurde. Danach musste sie allerdings aufgrund von Fußproblemen auf die weiteren Disziplinen verzichten.

Ebenfalls eine neue persönliche Bestleistung gelang Tim Große Daldrup, der aufgrund des Zeitplans bei den ein Jahr älteren Jungen in der M 14 angetreten war und dort mit 8,82 sek erstmals unter neun Sekunden blieb. Im Kugelstoßen musste er zudem mit dem neuen Gewicht von 4 kg stoßen. Am Ende konnte er mit 8,68 m den Silberplatz holen.

Neben dem sehr vielsprechenden Start in die Hallensaison gab es aber auch noch einen bitteren Moment, denn Marius Schulze Spüntrup erlitt einen Apophysenabriss beim 60-Meter-Sprint. Nachdem er sofort ins Krankenhaus eingeliefert worden war, konnte zumindest Entwarnung gegeben werden. Eine Operation sei nicht nötig, aber die Hallensaison ist für den jungen Unionisten vorzeitig beendet.

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