Bergkeller pulverisiert Bestzeit

Greta Bergekeller, Leichtathletin in den Reihen des SC Union 08 Lüdinghausen, holte am Wochenende zum großen Wurf aus.

Erste Tickets für Westfalenmeisterschaften bereits gelöst

Mehr als 30 Leichtathletinnen und Leichtathleten des SC Union 08 Lüdinghausen eröffneten die Leichathletiksaison mit zwei Wettkämpfen in Werl und…

Vorjahresausbeute verdoppelt

Fast verdoppelt hat sich die diesjährige Medaillenausbeute des SC Union 08 bei den Kreiswaldlaufmeisterschaften in Lette. 12 Medaillen und darunter…

Newsmeldung

Premiere im Donaustation

|   Leichtathletik

Leichtathleten des SC Union Lüdinghausen bei nationalen Meisterschaften? Gab es in der Vergangenheit immer mal wieder. Ist aber laut 08-Sportwart Klaus Johannknecht schon ein Weilchen her. Laura Nürnberger (2013/14), später sogar Deutsche Meisterin in der Klasse U23 über die 400m Hürden, Johanna Gerwin (2013), Sebastian Niehues (damals Mittelstreckler, heute erfolgreicher Radsportler), Simon Dabrowski (beide 2014), Sarina Fischer sowie Lucia Maaßen, die 2016 mit zwei Olfenerinnen die U16 Sprintstaffel bildeten, und schließlich 2017, Sarah Krause (Block Lauf).

Danach haben Unionisten weiter fleißig Kreis-, Münsterland-, Verbands- und NRW-Ebene reüssiert, aber eben keinen DM-Teilnehmer mehr gestellt - bis jetzt: Am Sonntag (6. Juli), bei den U16/23-Meisterschaften im Ulmer Donaustation, bilden Mußhoff sowie die Olfenerinnen Elena Pohlmann, Mia Höning und Luana Neumann die 4x100-Meter-B-Jugend-Staffel der StG Lüdinghausen.

Nervös vor der DM-Premiere? "Eher aufgeregt", erklärt die 15-Jährige. Und "voller Vorfreude". Man sei schließlich 2024, in ähnlicher Besetzung, knapp genug an der Quali gescheitert - "umso schöner, dass es diesmal geklappt hat." Die Norm hatte das Quartett bereits früh in der Saison in Gladbeck geknackt. Die Zeit - 50,88 Sekunden - drückte der Stever-Vierer am vergangenen Wochenende, bei den Kreisstaffelmeisterschaften in Olfen, um über eine halbe Sekunde (50,30 Sek.).

Mit etwas besseren Wechseln sei sogar eine 49 vordem Komma möglich, glaubt Johannknecht. Dann fehle nicht mehr viel, um am Sonntagnachmittag unter den besten zehn Mannschaften zu landen. Weshalb die vier Sprinterinnen am Mittwoch speziell die Stabübergabe geprobt hätten, so Mußhoff, die als Schlussläuferin die Aufgabe hat, das Staffelholz ins Ziel zu tragen.

Keine Angst, dass ihr der Stab bei der Übergabe aus den Händen gleitet? Dass damit die Vorarbeit der drei Teamkolleginnen für die Katz' wäre? "Nein. So waskann in der Staffel immer passieren. Da ist keine der anderen böse."

In Ulm ist naturgemäß vieles neu für die Lüdinghauserin: die vielen Zuschauer, der Callroom, ehe es auf die Tartanbahn geht. Mußhoff will versuchen, "das Drumherum auszublenden. Was auf den Tribünen los ist, kriege ich bei Wettkämpfen meist gar nicht so mit." 

Heute macht sich der StG-Tross auf den Weg, morgen werde man gemainsam Luana Neumann anfeuern, die sich auch für das Einzelrennen qualifiziert hat - "und dann schauen, was mit der Staffel geht", schlägt Mußhoff vor. Kling nach einem Plan.

Quelle: Westfälische Nachrichten - Florina Levenig

Zurück