Dabei stand dieses Mal besonders Helena Mußhoff ( U 18 ) im Vordergrund. Zuerst ging es über 60 m Hürden an den Start. Hier verpasste sie nur um einen Platz die beiden Finalläufe konnte sich aber mit 10,04 sek immerhin über eine neue Bestzeit freuen. Besser lief es dann in ihrem allerersten Lauf über die 400 Meter. Qualifiziert hatte sie sich mit der letztjährigen Bestzeit über 300 Meter in der U 16 und da sie in der Wintersaison bisher keinen 400-Meter-Lauf bestritten hatte, galt es die neue Strecke erstmal anzutesten. Dabei befolgte sie die vorher abgesprochene Renneinteilung perfekt, lag nach 150 Meter vorne, sodass sich die Konkurrenz hinter ihr einsortieren musste. Nur die Schalkerin Elisa Komorniczak gelang es dann noch vor der dritten Kurve Mußhoff zu überholen und dann schnell einen Vorsprung herauszulaufen, den sie bis zum Ende auch hielt. Mußhoff selbst lief couragiert ihr Tempo und konnte mit 64,38 sek eine erste Duftmarke setzen. Im zweiten Lauf, in dem die Läuferinnen mit schnelleren Bestzeiten gesetzt waren, konnten dann nur noch drei weitere Läuferinnen, die alle dem älteren Jahrgang der U 18 angehören, Mußhoffs Zeit unterbieten, sodass ein starker fünfter Platz am Ende heraussprang.
Mit der StG Olfen/Lüdinghausen verpasste sie dann am zweiten Tag der Meisterschaft nur um eine Sekunde den Sprung auf das Siegertreppchen über 4x200 Meter. Die Unionistin lief mit drei Olfenerinnen, nachdem zuvor die eigentlich gesetzte Greta Burhöi hatte krankheitsbedingt absagen müssen. Somit wurde Mußhoff als Startläuferin auf die Position von Burhöi gesetzt und erneut lief sie ein starkes Rennen, brachte die Staffel in ihrem Lauf hinter dem LC Paderborn auf Rang zwei, den Elena Pohlmann, Jula Ehnis und Mia Höning dann sicher ins Ziel retteten. Am Ende lag Paderborn nur um eine Sekunde vorne. Erst im allerletzten Lauf konnten dann noch die favorisierten Teams aus Gladbeck und Minden/Lippe-Süd noch schnellere Zeiten erzielen, sodass am Ende Rang vier heraussprang.
Einen weiteren fünften Platz holte sich Pauline-Maxine Sommer, die mit 1,53m im Hochsprung der U 20 allerdings nicht ganz an ihre Trainingsleistungen herankam.
Ebenfalls Fünfter wurde Tim Große Daldrup (M 14) im Kugelstoßen. Mit 8,97 m erzielte er eine neue persönliche Bestleistung. Dies war ihm zuvor auch im Weitsprung gelungen, wo er sich gleich um 20 Zentimeter auf 4,85 m verbesserte und somit etwas überraschend in den Endkampf kam, war er doch als Zwölfter vorgemeldet. Am Ende durfte er sich über Rang sechs freuen. Auch Phil Zylla schaffte mit 4,75 m den Sprung ins Finale und wurde hinter seinem Vereinskollegen Siebter.
Weiterhin gelang Greta Bergkeller, eine Woche zuvor noch Bronzegewinnerin über 60 Meter flach, der Sprung ins Finale über 60 Meter Hürden der W 14. Sie lief im Finale 10,04 sek und wurde damit Zwölfte. Pech hatte Sophie Prott, die sich einen Fehlstart leistete und somit nicht in das Wettkampfgeschehen eingreifen konnte.
Julia Grosse verpasste in der Frauenkonkurrenz nur hauchdünn das Finale im Kugelstoßen. Mit 9,61 m fehlten ihr am Ende gerade einmal 4 Zentimeter um noch drei weitere Stöße absolvieren zu dürfen.
Nach zwei Wochenenden mit vielen spannenden Wettkämpfen aus Lüdinghauser Sicht durfte sich die Abteilung über 9 Finalplatzierungen freuen, so viele wie schon lange nicht mehr.