Insbesondere beim Werfertag dürften die ersten Tickets gesichert worden sein. Tim Große-Daldrup und Johanna Rudolph dürften gleich drei Mal dabei sein. Große-Daldrup überzeugte mit einem zweiten Platz im Kugelstoßen mit 9,04 m, holte in einer starken Konkurrenz mit 26,40 m Rang fünf im Diskuswurf und eventuell könnten 25,71 m im Speerwurf auch schon reichen. Mit dieser Weite wurde er in Werl Vierter.
In der U 20 tastete sich Johanna Rudolph langsam an ihre Bestleistungen heran. Silber in Diskus mit 22,72 m sowie Bronze in Kugel mit 8,77 m und im Speerwurf mit 25,50 m dürften reichen, wobei in allen drei Disziplinen noch Luft nach oben sein sollte.
Eine neue persönliche Bestleistung und vermutlich auch die Quali für die Westfalenmeisterschaften holte sich Ida Meier in der U 18 im Kugelstoßen mit 9,48 m. In Werl bedeutete dies Rang drei, im Diskuswurf legte sie mit 25,50 m noch einen Platz drauf und gewann Silber. Auch dies dürfte schon sicher für die Meisterschaften reichen.
Stark präsentierte sich Fabian Röntgen, der mit 8,99m im Kugelstoßen Fünfter wurde. Zuvor hatte Röntgen mit 33,77 m seine Bestweite im Diskuswurf gleich um vier Meter pulverisiert. In einer äußerst starken Konkurrenz wurde er hier Vierter und sicherte sich verdient das Ticket.
Bei der Bahneröffnung in Dülmen machten insbesondere die Sprinterinnen auf sich aufmerksam. Stark Shirley-Ann Keller in der U20, die mit 27,19 sek, bei -0,7 Gegenwind fast an ihre Bestleistung herankam und sich überlegen den Tagessieg sicherte. Dies war ihr zuvor auch klar über 100 Meter gelungen, wo sie mit 13,23 sek nur 6 Hundertstelsekunden hinter ihrer Bestleistung blieb.
In der U 18 lief Helena Mußhoff auf den ersten Platz. Über 200 Meter gewann sie mit der persönlichen Bestleistung von 27,89 sek, womit sie hier schon einmal das Ticket gelöst haben wird.
Ihren ersten 100m-Lauf bestritt die Bronzemedaillengewinnerin der diesjährigen Westfalenhallenmeisterschaften Greta Bergkeller. Mit 13,37 sek zeigte sie trotz Gegenwind eine ansprechende Leistung und belegte hinter Graciete Ntemo, momentan Westfalens stärkste Sprinterin aus den Reihen der LG Brillux, Rang zwei. Zudem siegte Bergkeller in der W 14 mit 4,68 m im Weitsprung.
Weitere Siege holten sich Jonas Polarczyk in der M9 mit 3:07,60 m über 800 m und Lilly Speikamp mit neuer persönlicher Bestleistung von 1,41 m im Hochsprung der W 14. Gleich zwei Siege gab es dann noch im Ballwurf. Matti Rollnik siegte mit dem 80g-Ball und 33,50 m in der M10, wohingegen Hauke Linnhoff mit dem 200g-Ball auf gute 38,50 m kam und damit in der Altersklasse M12 nicht zu schlagen war.