Badminton-DM U13: Der große Coup-Juna Bartsch Deutsche Meisterin

Juna Bartsch (Union Lüdinghausen) und Marie Fein (TSV Heimaterde Mülheim) haben in Bonn-Beuel den nationalen Titel gewonnen. Schwerstarbeit musste das Duo vor allem in den beiden Partien vor dem großen Finale verrichten. Von und

Juna Bartsch (SC Union 08 LH) und Marie Fein (TSV Heimaterde MH) gewinnen Deutsche Meisterschaft im MD U13

Am vergangenen Wochenende fanden in der Erwin-Kranz-Halle in Bonn-Beuel die 10. Deutschen U13-Meisterschaften statt..... Von Trixi Deinken

Union Nachwuchs triumphiert bei Turnieren

Am vergangenen Wochenende fanden die 2. Bezirks-Ranglistenturniere in den Nachbarbezirken Nord 2 und Süd 1 statt, an dem auch einige Nachwuchsspieler von Union Lüdinghausen teilnahmen... Von Trixi Deinken

Badminton-Mannschafts-WM: Li, Weißkirchen und Co. wollen überraschen

Am Sonntag beginnen in Bangkok die „Thomas & Uber Cup Finals 2022“. Die Deutschen, darunter ein Trio des Bundesligisten SC Union Lüdinghausen, haben wenig zu verlieren. -flo-

Konstantin Tonner siegt beim Herner Kids Cup

Beim 17. Herner Kids Cup gab es einige schöne Erfolge aus der Sicht von Union Lüdinghausen.
So konnte Konstantin Tonner im Jungeneinzel U13 den Sieg einfahren...  Von Trixi Deinken

Badminton-EM: Linda Efler „super happy“ über Silber

Der ganz große Coup in Madrid blieb aus, Gold im Damen-Doppel ging – wie erwartet – an die Titelverteidigerinnen Gabriela und Stefani Stoeva (Bulgarien). Aber auch über den zweiten Platz freute sich Linda Efler (Union…

Badminton-EM: Van der Lecq und Efler auf dem Podest

Ties van der Lecq und Linda Efler (beide Union Lüdinghausen) stehen im Halbfinale von Madrid. Der Niederländer brauchte für den Einzug in die Vorschlussrunde keine 30 Minuten. -flo-

Badminton Final-Four-Nachlese: „Irrsinn“ oder „würdiger Rahmen“? Funktionärslob vs. Spielerkritik

Die Erstauflage des Final-Four-Turniers im Rahmen des Tennis-Grand-Prix von Stuttgart ist Geschichte. Ob das Ganze 2023 seine Fortsetzung erfährt? DBV-Präsident Thomas Born fand die Veranstaltung gelungen, die Spieler äußerten…

Nachwuchs glänzt beim Flora-Cup in Hamburg

Nach zwei Jahren Pandemie bedingter Pause stand am vergangenen Wochenende der Flora Cup in Hamburg auf dem Plan. Ein großes Nachwuchsturnier mit verschiedenen Leistungsklassen, verteilt auf drei Sporthallen im Hamburger Stadtteil…

Historie

 

Geschichte des SC Union 08 Lüdinghausen e. V. 

Der SC Union 08 Lüdinghausen, der im Juli des Jahres 1908 von Fußball-Begeisterten als FC Union 08 gegründet wurde, besteht heute aus 10 Abteilungen, Fußball, Badminton, Volleyball, Turnen, Kampfsport, Tischtennis, Basketball und Radsport mit annähernd 2.000 Mitgliedern.

In den Anfängen 1908 wurde nicht nur Fußball gespielt, sondern auch die Leichtathletik hatte ihren Platz.

Diese Aufwärtsentwicklung des Sportes fand auch in Lüdinghausen mit dem Ausbruch des 1. Weltkrieges 1914 ein jähes Ende. Der Spielbetrieb ruhte während des gesamten Krieges völlig. Aber gleich nach Kriegsende fanden sich alte Kämpfer im Vereinslokal wieder zusammen. Hier wurde der FC Union 08 schnell wieder ins Leben gerufen.

Die folgenden Jahre zeigten eine stetige Aufwärtsentwicklung des Vereins.

Der Fußball hatte in der Steverstadt Lüdinghausen mittlerweile so viele neue Anhänger gewonnen, dass mit der DJK Schwarz-Weiß 25 Lüdinghausen im Jahre 1925 ein neuer Verein gegründet wurde. Im Zuge von harten Auseinandersetzungen zwischen jungen und alten Mitgliedern trat nach Gründung der DJK fast die gesamte Jugend von Union 08 zum neuen Verein über.

Doch schon bald kam es zur Gründung des SC Rot-Weiß Lüdinghausen. Nunmehr ging der größte Teil der Jugend die 1925/1926 den FC Union 08 verlassen hatte, von der DJK zum neuen Verein SC Rot-Weiß Lüdinghausen über.

Aber auch der neu gegründete SC Rot-Weiß konnte sich nur einige Jahre halten. Im Jahre 1936 stellte Rot-Weiß den Spielbetrieb ein.

Der Spielbetrieb ruhte natürlich auch während des 2. Weltkrieges.

Gleich nach Ende des Krieges fanden sich in Lüdinghausen Männer zusammen, um des Sportleben in der Heimatstadt wieder entstehen zu lassen. Am 15.12.1945 fand dass eine Hauptversammlung statt, bei der beschlossen wurde, weitere Abteilungen aufzunehmen. Das war auch der Anlass, den Verein nicht mehr FC Union 08, sondern SC Union 08 Lüdinghausen zu nennen.

Zunächst waren außerordentliche Schwierigkeiten zu überwinden, weil es einfach an allem fehlte. Die Spieler hatten keine Geräte und keine Sportbekleidung und es war geradezu bewundernswert, wie der ständige Mangel an all diesen Dingen durch Improvisation und Idealismus überwunden wurde. Ganz auf sich allein angewiesen, gelang es in Eigenarbeit, das Stadion Lüdinghausen herzustellen. Nachdem täglich etwa 50 Mitglieder wochenlang in freiwilliger Arbeit die erforderlichen großen Erdbewegungen bewältigt hatten, stand das Stadion zur Jubiläumsfeier 1948 mit einer gepflegten 400 m Aschenbahn und einem den modernen Anforderungen in jeder Weise genügenden Spielfeld fertig. Von den nach dem 2. Weltkrieg gegründeten Sportabteilungen bestehen heute einige nicht mehr. Die Handballabteilung, die Schwimmabteilung und die Rollschuhabteilung mussten im Laufe der Jahre aufgelöst werden. Neu gegründet wurde die Badmintonabteilung, die sich schon nach einiger Zeit zum "Paradepferd" des SC Union 08 entwickelte und zu einem Begriff im deutschen Badminton-Sport geworden ist. Heute spielt sie in der ersten und zweiten Bundesliga.

Auch der Volleyball-Sport hat im SC Union 08 seien Platz gefunden. Er wurde in die Turn- und Gymnastikabteilung integriert.

Der Mitgliederbestand ist in den letzten Jahren ständig gestiegen. Im Dezember 1982 konnte man das 1.000ste Mitglied aufnehmen. Diese Stärke, vor allem aber der Leistungsstand des jugendlichen Nachwuchses in allen Abteilungen geben die Gewissheit, dass der Bestand des SC Union 08 Lüdinghausen, der sich nunmehr der 2.000 Mitglieder-Marke nähert, auch für die späteren Jahre gesichert ist.